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<pre>Passend zur Erwartung eines ereignisreichen Spieltags, macht sich meine Über-/Unter-Kombi gleich einmal auf ein überaus turbulentes Geschehen gefasst:  <p> Um für die Fans „nach hundert Jahren“ endlich wieder „ein Fußballfest hinzukriegen“, gelte es daher „90 Minuten Blut zu schwitzen“ – so wie Niklas Stark, der am Böllenfalltor, obwohl nach vierwöchiger Verletzungspause noch nicht vollends fit, als Notnagel in der Innenverteidigung aufgelaufen war.  <p>  Mainz und Köln wurden ja gerade schon thematisiert, nun greife ich das Match erneut auf. Der FC stellt offensiv so gar keine Gefahr dar, ist auswärts zudem kein starkes Team. Viel zutrauen kann ich den Rheinländern somit nicht. <p> Schon seit sechs direkten Duellen gab es keinen Heimsieg mehr und auch ich habe am Samstag keinen echten Favoriten. Da es auf Kölner Boden seit 2001 keine Nullnummer mehr gab, tendiere ich zu einem Remis, aber mit mehr als 1,5 Toren. <p>  Auch wenn Leipzig den BVB quälen wird, ist den Hausherren der zehnte Sieg in Folge zuzutrauen – auch mit dem Ausblick weiterhin ein ernstes Wörtchen um die Meisterschaft mitzureden. Einige Treffer werden zwischen den zweitbesten Offensivreihen (je 45 Tore) fallen: In drei der letzten fünf direkten Duelle fielen vier oder mehr Tore.  </pre>


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<pre>Angesichts des erlösenden Mini-Laufs schienen einige Spieler aber umgehend zu vergessen, dass die tabellarische Lage auch über den Jahreswechsel dramatisch blieb: In den Sechs-Punkte-Duellen gegen die direkten Tabellennachbarn war so mancher Kicker deshalb als eine Art Sommer-Fußballer unterwegs.  <p> Dieser Optimismus kommt aber freilich nicht von ungefähr, sondern rührt hauptsächlich daher, dass Berndroth offenbar an den richtigen Hebeln ansetzt, ließen die Darmstädter bei ihren jüngsten Auftritten doch die unter Meier in Vergessenheit geratenen alten Tugenden (Kampf, Herzblut, Kompaktheit) der Vorsaison wieder aufleben.  <p>  Bei den Hansestädtern herrscht Chaos pur, von einem geordneten Abstieg in die Liga kann keine Rede sein. Heribert Bruchhagen und Jens Todt wurden kurz vor der Partie beim FC Bayern München freigestellt, zwei Tage nach der 0:6-Klatsche in der Allianz-Arena erwischte es Coach Bernd Hollerbach. <p> für den Ã–sterreicher dürfte die Partie etwas Besonderes werden. Schließlich waren die Erfolge mit den Schanzern der Grund, warum Leipzig sich die Dienste des Ã–sterreichers angeblich eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro kosten ließ. Der Erfolg gibt Leipzig Recht. <p>  Damit erzielte Gomez zehn Tore in den elf Partien unter Jonker. Von den insgesamt 33 Wolfsburg-Toren in dieser Saison schoss er alleine 16 — und elf davon machte er auswärts.  </pre> 


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<pre> Das Auswärtsdebüt in Darmstadt lässt hier vielmehr vermuten, dass sich die Frankfurter zunächst einmal auch weiterhin im Schlingerkurs durch das erste Saisondrittel manövrieren: Entsprechend sollte nun FCI-Coach Markus Kauczinksi mit seiner Premieren-Dreier in der Bundesliga an der Reihe sein.  <p> Stellt hier üblicherweise die Quoten-Marke von 1,4 das oberste Ende der Fahnenstange dar, komme ich aus naheliegenden Gründen dann aber doch nicht an der Leverkusener Werkself vorbei.  <p>  Trotz alledem wäre man in Berlin gut beraten, sich gegen Bremen nicht auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen. Gerade Werder scheint den Hauptstädtern nämlich nicht sonderlich gut zu liegen, ist die „Alt Dame“ gegen die Nordlichter doch seit fünf Spielen sieglos. <p>  Der letzte Erfolg des FCA über die „Alte Dame“ datiert vom September 2014, seitdem gab es drei Niederlagen und vier Remis. <p>  Während ein Abfangen der nun knapp vorauseilenden Dortmunder intern als unrealistisch verworfen wird, wirkt der nun noch vier Punkte betragende Vorsprung der Sachsen wie ein Klacks — schon in den letzten sieben Runden machte die TSG im Schnitt einen Zähler pro Spieltag auf Leipzig gut.  </pre>


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<pre> Man darf gespannt sein, wie sich die Augsburger am Samstag in Berlin präsentieren werden.  <p> – Nach so mancher Sternstunde ließ sich Peter Stöger zuletzt auch von einem weniger spektakulären Sieg gegen den FC Ingolstadt begeistern.   <p> Ich schätze die Bochumer zuhause stärker ein und halte, besonders nach ihrem 1:0 gegen Stuttgart, wieder ein ähnliches Resultat für möglich. Daher zählt auch hier das Unter 2,5 Tore! <p>  In der laufenden Transferperiode schlossen sich etwa Ã–zcan, Hübner und Da Costa Vereinen mit einer vermeintlich besseren Perspektive an; besonders ungern ließen die Ingolstädter aber freilich ihren Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl zum neuen Konkurrenten RB Leipzig ziehen.  <p> Borussia Mönchengladbach hat den Klassenerhalt tatsächlich noch nicht sicher, umso wichtiger ist die Reise an die Weser. Werder Bremen steht im gesicherten Mittelfeld, unter Umständen ruft vielleicht sogar noch Europa!  </pre>


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<pre> Das Prädikat „Überraschungsdritter“ hat mit Bezug auf Hertha BSC ausgedient. So viel steht spätestens seit der am Freitagabend bestandenen Reifeprüfung gegen Verfolger Schalke (2:0) fest.  <p> „Wer denkt, er ist durch, weil er mal zwei, drei Punkte Vorsprung hat, der macht einen großen Fehler“, rief Trainer Markus Gisdol seiner Mannschaft in Erinnerung.  <p>  Denkbar, dass sich die Borussen gegen eine spielstarke Mannschaft wie Hoffenheim eine ist, auch etwas leichter tun, als gegen defensiv-orientierte Mannschaften. <p>  Anders als Schalke sind die Kölner am Samstag jedoch in der komfortablen Lage, praktisch zu überhaupt nichts mehr verpflichtet zu sein; gemeinsam mit dem FC Ingolstadt wird von den Geißböcken derzeit das gesicherte Mittelfeld gebildet.  <p> Angesichts der langen Geschichte an merkwürdigen Fehlschlägen droht es sich zunehmend zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu entwickeln, dass der Verein umgehend die Grätsche macht, sobald ausnahmsweise einmal gerade alles in schönster Ordnung scheint.  </pre>


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